Carbon-Extensions (-Schäfte, -Lenker,...) zu kürzen ist keine Hexerei - außer man ist Triathlet. Ein Vergleich zweier Welten.
Vorgangsweise für Radsportler:
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Alte Eisensäge herauskramen
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anzeichnen, absägen und Kanten abschleifen
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5 Stunden gut trainieren fahren
Vorgangsweise für Triathleten:
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In drei Handwerksforen Threads erstellen, um das richtige Sägeblatt (idealerweise: "Welche Diamantbeschichtung?") auszuwählen.
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Den lasergesteuerten Sägeautomaten UltraCut 3000 im Baumarkt abholen und in den X5 einladen. Endlich mal hat sich der SUV bezahlt gemacht.
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In vier Triathlonforen Threads erstellen, um die richtige Vorgangsweise zu erfragen
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Einen Radmechaniker mit der Demontage der Extensions betreuen. Während der Wartezeit schnell eine Garnitur Zipp-Laufräder fürs Training gekauft.
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Die Extensions werden präzise und lasergesteuert abgesägt
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In den Handwerksforen nach passendem Schleifpapier fragen, dabei bis zum Ende der Woche die Vor- und Nachteile von Papier- und Leinenschleifpapier abwägen.
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Die Schnittkanten sanft zur Mitte hin abschleifen, wie es mehrere User empfohlen hatten.
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Zur Versiegelung der Schnittkanten Nagellack besorgen. Dazu ein mehrstündiges Beratungsgespräch mit der Verkäuferin führen und Testergebnisse von mindestens drei Kosmetik-Fachmagazine lesen.
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Viskosität vs. Trocknungsgeschwindigkeit vergleichen und im Zweifelsfall den teuersten Nagellack kaufen.
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Schnittkanten zum Schutz vor Staub mit Nagellack versiegeln.
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Extensions im Radgeschäft montieren lassen. In der Wartezeit neues Rad entdecken und kaufen.
:D
da wird´s zeit, das du den haufen auflockerst - obwohl die radindustrie und mechaniker haben ja was von den triathleten. pro mm kürzung ein rad oder lrs verkauft :D
Uiuiui...
das war jetzt aber ziemlich böse ! ;D
*lol*
warst wohl gerade im 3athlon forum unterwegs ;-)
war auf mallorca
nur mit radfahrern unterwegs und konnte dort wieder meinen geist schärfen. mit der zeit wird man da ja ein wenig betriebsblind. jetzt hat es mich wieder richtig schockiert wie schwer sich triathleten das leben machen können. erinner mich noch an einen aphorismus, den ich eines abend beim essen sagte: "materialfetischismus alleine ist ja nichts schlimmes. nur: wenn sich radfahrer einen rad-computer kaufen, wissen sie, dass sie nur einen verdammten radcomputer kaufen. triathleten versprechen sich davon 10 km/h schneller zu werden."
das war das schöne am radsport: kopf runter und hinhalten. und wer als erster im ziel ist, hat gewonnen. triathleten verbringen 90% ihrer potenziellen trainingszeit damit, vorher, währenddessen und nachher über sich, ihr material und ihr training zu reden, anstatt einfach die klappe zu halten und es zu tun.
inzwischen sehe ich das ganze wieder mehr mit einer gewissen neutralität eines aussenstehenden...